2013/11: NorthBend - Ophir

  Etappe 2013/11 [A011]
North Bend - Charleston - Sixes - Port Orford - Ophir
129 km
1212 Hm (garmin etrex)

 

 

Mit dem Fahrrad von North Bend nach Ophir. Radtour Pazifikküste Vancouver - San Francisco
 

Wir verlassen Noth Bent in Richtung Süden. In Charleston biegen wir links ab auf die 7 Devils Road. Das Navigieren ist einfach: es handelt sich um die steilste Straße weit und breit. Nach wenigen Metern befinden wir uns auf einem Plateau, das 100 bis 160 m über dem Meeresspiegel liegt und durch sehr schöne Waldflächen führt.
 

Die Straße ist nahezu frei von Autos und bietet immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die Landschaft.
 

Immer wieder überraschend, auf was man unterwegs alles achten muss.
 

In Bandon fahren wir am Coquille River entlang zur Küste. Wir passieren das 1895 errichtete Coquille River Lighthouse und beginnen mit der Suche nach etwas Essbarem. Nachdem wir den gesamten Küstenbereich erfolglos abgesucht haben, fahren wir zurück zum Highway im Stadtzentrum und essen mangels Alternativen in einem Restaurant einer Fastfoodkette. 
 

Auf dem Weg zurück kaufen wir noch einen Donut, den wir auf einer Bank mit Blick auf die felsige Küste genießen. Ich frage einen älteren Herrn, der auf einer benachbarten Bank sitzt, ob er ein Foto von uns macht. Er macht das Foto und meint, dass er seit Stunden nichts anderes mache. Ich beneide ihn.
 

Wir genießen die Aussicht auf die Küste und beobachten die großen Wellen. Ich würde gerne noch einige Stunden hier sitzen bleiben und Fotos machen.
 

Südlich von Bandon folgen wir der Beach Loop Road, die immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den Pazifik bietet, bevor wir wieder auf den Highway 101 auffahren.
 

Unterwegs machen wir weitere Fotostops und erfreuen uns des guten Wetters. 
 

Mit Port Orford fahren wir durch die westlichste Stadt Amerikas (Alaska mal ausgenommen). Uns bleibt Port Orford jedoch aus anderen Gründen in Erinnerung: Das Wetter wechselt plötzlich. Es wir kalt, nass und windig. Der Wind ist besonders ärgerlich, da wir unserem Zeitplan heute sowieso schon hinterherhängen und jetzt nur noch sehr langsam voran kommen.
 

Es gibt aber auch Positives zu vermelden: das gute Wetter ist nicht weg, es ist nur woanders.
 

Im weiteren Verlauf wird der Regen immer stärker, wir sind trotz Regenkleidung durch und durch nass. 
 

Mit einer Länge von 128 km bei 1212 Höhenmetern wäre es auch ohne Gegenwind eine anstrengende Etappe geworden. Mit dem Wind wird es jedoch zur Herausforderung. 
 

Wir treffen mit Einbruch der Dunkelheit am Honey Bear Campground ein. Dort werden wir vom Inhaber sehr freundlich empfangen, zum Abendessen gibt es deutsche Bratwurst und deutsches Bier.