2022/04: Purmamarca - Cuesta de Lipan

  Etappe 2022/04 [SA004]

Purmamarca - Cuesta de Lipan (RN52)

22 km
1210 Hm (garmin edge 1000)    max. Altitude: 3620m

 

 

 

 

 



 

 Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan zu Argentiniens Salinas Grandes

 
 

Mit dem Fahrrad über den Cuesta de Lipan.

Ab heute wird es gebirgig. Wir verlassen Purmamarca auf der Ruta 56 in Richtung Nordwesten, in Richtung Puna. Der Begriff Puna bedeutet auf Quechua soviel wie „hohes Land“ und bezeichnet den nordwestlichen Landesteil Argentiniens auf dem Altiplano. Das Altiplano und auch die Puna liegen zwischen den Ost-Anden (Cordillera Oriental) und West-Anden (Cordillera Occidental) auf einer Höhe von durchschnittlich 3600m. Und wer von Osten kommend auf das Altiplano zwischen Ost- und West-Anden fahren möchte, der muss zunächst die Ostanden überqueren. Unser Plan sieht vor, dass wir das Altiplano über den Cuesta de Lipan mit einer Passhöhe von 4170m erreichen. Der heutige Startpunkt Purmamarca liegt auf 2400m, also Grund genug, früh aufzustehen.             

 

Mit dem Fahrrad von Purmamarca auf den Cuesta de Lipan.

Die Ruta 56 folgt recht lange dem Tal des Rio de la Quebrada de Purmamarca, einem Fluss, den man sich im August besser als Flussbett vorstellt. Mit jedem Kilometer, den wir hinter uns legen, türmen sich die Anden um uns herum immer höher auf. Die Straße ist in sehr gutem Zustand: Die Straße wurde in den frühen 70er Jahren als Schotterpiste angelegt, im Jahr 2000 begann der Ausbau zu einer Alphaltstraße. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung Ruta 56.           

 

Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan nach Susques.

Die Landschaft ist aber mindestens so spektakulär wie die Felsen rund um Purmamarca: Alle paar Kilometer wechseln Farbe und Form des Gebirges. Als Fahrradfahrer kommt man sich hier recht klein vor.

 

Mit dem Fahrrad über den Questa de Lipan zur Salina Grande.

Auf den ersten 8 Kilometern ist die Steigung mit weniger als 5% sehr angenehm. Der leichte Anstieg dient dem Warmfahren, denn am Morgen ist es hier doch recht kühl. Die Anden beeindrucken mal mit intensivem Gelb . . .

 

Cuesta de Lipan mit dem Fahrrad.
. . . und mal mit intensiven Rot-Tönen. Wer statt mit dem Fahrrad diese Strecke mit dem Auto fährt und nur in Purmamarca aussteigt, der verpasst einen Großteil dieser Landschaft. 

 
Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan.
Das Tal wird mit jedem gefahrenem Kilometer immer enger, die Straße wird steiler. Im Mittel sind es nun 4% bis 7% Steigung und die Luft wird spürbar dünner. 12 Kilometer westlich von Purmamarca wird die Straße zu einer Gebirgsstraße und verläuft am Steilhang.   
 
Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan zur Salina Grande.
Nach 14 Kilometern überschreiten wir die Marke von 3000 Höhenmetern. Ab hier kommen die ersten Kehren auf uns zu. Unsere Tourenräder sind mit Proviant für mehrere Tage beladen, was den Anstieg nicht einfacher macht. 
 
Purmamarca, Cuesta de Lipan und Salina Grande mit dem Fahrrad.
Unser Ziel für heute ist das Erreichen des Abschnitts hinter den sechs engen Haarnadelkurven zwischen Kilometer 19 und 21. Der Bereich hinter diesen sechs Kehren liegt auf einer Höhe oberhalb von 3500m, was uns in eine gute Ausgangssituation bringt, um am Folgetag entspannt über den Pass zu Fahren.
 
Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan nach Westen.
Wir fahren auf unseren Fahrrädern noch die lange Gerade oberhalb der sechs Haarnadelkurven und entscheiden uns, auf einer Höhe von 3620m zu übernachten. Es ist nicht leicht, in dem steilen Gelände einen geeigneten Zeltplatz zu finden. Bei der Planung hatten wir das Gebiet westlich der Kurve, an der wir angehalten haben, als möglichen Zeltplatz ausgemacht. Vor Ort scheint uns die Innenkurve der Haarnadelkurve allerdings noch geeigneter: Ein Erdwall schützt ebenso von Autos wie vor Blicken, der Bereich ist eben und hat einen akzeptablen Untergrund. Also bauen wir unser Zelt auf und kochen uns einen warmen Tee. Die idyllischen Fotos verschweige, dass es hier ober sehr kalt und windig. Am frühen Abend verschwindet die Sonnen hinter dem westlichen Gebirgszug und es wird schlagartig kalt. Mit kalt meine ich: richtig kalt! Wer hier übernachtet, der sollte geeignetes Material dabei haben!

 Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan 

 
 

Mit dem Fahrrad über den Cuesta de Lipan.

Ab heute wird es gebirgig. Wir verlassen Purmamarca auf der Ruta 56 in Richtung Nordwesten, in Richtung Puna. Der Begriff Puna bedeutet auf Quechua soviel wie „hohes Land“ und bezeichnet den nordwestlichen Landesteil Argentiniens auf dem Altiplano. Das Altiplano und auch die Puna liegen zwischen den Ost-Anden (Cordillera Oriental) und West-Anden (Cordillera Occidental) auf einer Höhe von durchschnittlich 3600m. Und wer von Osten kommend auf das Altiplano zwischen Ost- und West-Anden fahren möchte, der muss zunächst die Ostanden überqueren. Unser Plan sieht vor, dass wir das Altiplano über den Cuesta de Lipan mit einer Passhöhe von 4170m erreichen. Der heutige Startpunkt Purmamarca liegt auf 2400m, also Grund genug, früh aufzustehen.             

 

Mit dem Fahrrad von Purmamarca auf den Cuesta de Lipan.

Die Ruta 56 folgt recht lange dem Tal des Rio de la Quebrada de Purmamarca, einem Fluss, den man sich im August besser als Flussbett vorstellt. Mit jedem Kilometer, den wir hinter uns legen, türmen sich die Anden um uns herum immer höher auf. Die Straße ist in sehr gutem Zustand: Die Straße wurde in den frühen 70er Jahren als Schotterpiste angelegt, im Jahr 2000 begann der Ausbau zu einer Alphaltstraße. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung Ruta 56.           

 

Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan nach Susques.

Die Landschaft ist aber mindestens so spektakulär wie die Felsen rund um Purmamarca: Alle paar Kilometer wechseln Farbe und Form des Gebirges. Als Fahrradfahrer kommt man sich hier recht klein vor.

 

Mit dem Fahrrad über den Questa de Lipan zur Salina Grande.

Auf den ersten 8 Kilometern ist die Steigung mit weniger als 5% sehr angenehm. Der leichte Anstieg dient dem Warmfahren, denn am Morgen ist es hier doch recht kühl. Die Anden beeindrucken mal mit intensivem Gelb . . .

 

Cuesta de Lipan mit dem Fahrrad.
. . . und mal mit intensiven Rot-Tönen. Wer statt mit dem Fahrrad diese Strecke mit dem Auto fährt und nur in Purmamarca aussteigt, der verpasst einen Großteil dieser Landschaft. 

 
Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan.
Das Tal wird mit jedem gefahrenem Kilometer immer enger, die Straße wird steiler. Im Mittel sind es nun 4% bis 7% Steigung und die Luft wird spürbar dünner. 12 Kilometer westlich von Purmamarca wird die Straße zu einer Gebirgsstraße und verläuft am Steilhang.   
 
Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan zur Salina Grande.
Nach 14 Kilometern überschreiten wir die Marke von 3000 Höhenmetern. Ab hier kommen die ersten Kehren auf uns zu. Unsere Tourenräder sind mit Proviant für mehrere Tage beladen, was den Anstieg nicht einfacher macht. 
 
Purmamarca, Cuesta de Lipan und Salina Grande mit dem Fahrrad.
Unser Ziel für heute ist das Erreichen des Abschnitts hinter den sechs engen Haarnadelkurven zwischen Kilometer 19 und 21. Der Bereich hinter diesen sechs Kehren liegt auf einer Höhe oberhalb von 3500m, was uns in eine gute Ausgangssituation bringt, um am Folgetag entspannt über den Pass zu Fahren.
 
Mit dem Fahrrad von Purmamarca über den Cuesta de Lipan nach Westen.
Wir fahren auf unseren Fahrrädern noch die lange Gerade oberhalb der sechs Haarnadelkurven und entscheiden uns, auf einer Höhe von 3620m zu übernachten. Es ist nicht leicht, in dem steilen Gelände einen geeigneten Zeltplatz zu finden. Bei der Planung hatten wir das Gebiet westlich der Kurve, an der wir angehalten haben, als möglichen Zeltplatz ausgemacht. Vor Ort scheint uns die Innenkurve der Haarnadelkurve allerdings noch geeigneter: Ein Erdwall schützt ebenso von Autos wie vor Blicken, der Bereich ist eben und hat einen akzeptablen Untergrund. Also bauen wir unser Zelt auf und kochen uns einen warmen Tee. Die idyllischen Fotos verschweige, dass es hier ober sehr kalt und windig. Am frühen Abend verschwindet die Sonnen hinter dem westlichen Gebirgszug und es wird schlagartig kalt. Mit kalt meine ich: richtig kalt! Wer hier übernachtet, der sollte geeignetes Material dabei haben!